| Soziale Marktwirtschaft statt Sozialdumping |
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| Mittwoch, den 06. Mai 2009 um 20:51 Uhr | |||
SPD sieht Mensch im Mittelpunkt der Europapolitik„Nicht der Markt, sondern der Mensch steht für uns im Mittelpunkt einer erfolgreichen Europapolitik“ machte der SPD-Spitzenkandidat zur Europawahl, Wolfgang Kreissl-Dörfler, MdEP, klar. Einsetzen wird sich die SPD in Europa, das gemeinsame Sozial-und Umweltstandards geschaffen werden sowie die Daseinsvorsorge gesichert wird.
Der Standort Marktoberdorf aber gefällt: „Wir sind hier glücklich“ bestätigt Klinkau. Kreissl-Dörfler schätzt den Austausch mit Unternehmern, weil er für seine Tätigkeit im Ausschuss für Außenwirtschaft „Vertragstheorie“ und Praxis vereinen kann und wertvolle Hinweise für zukünftige Entscheidungen bekommt. Im Anschluss diskutierten die SPD-Politiker zunächst mit Vertretern der Bauernverbände in Pfronten. „Für viele Bauern steht derzeit die Existenz auf dem Spiel“ so die Vertreter der Allgäuer Bauern. Für Wolfgang Kreissl-Dörfler gehört es im Rahmen einer sozialen Marktwirtschaft mit der gesetzlichen Festlegung von Mindestlöhnen auch dazu, den Bauern einen stabilen Milchpreis zu garantieren.
An der Abendveranstaltung in Kempten unter dem Motto „Nur ein soziales Europa ist ein starkes Europa“ mahnte Kreissl-Dörfler an, dass man sich keinesfalls auf ein Sozialdumping einlassen dürfe. Die SPD wolle keinen Wettbewerb im Unterbieten sozialer Standards. Einhalt geboten würde diesen Tendenzen nur über die gesetzliche Festschreibung von Mindestlöhnen. Die schwäbische Europakandidatin Monika Borchert-Bösele unterstrich hier zusätzlich die Bedeutung guter
Wichtig sei in der Europapolitik vor allen Dingen die Einigung auf sozialstaatliche gemeinsame Grundspielregeln, die allen Mitgliedsländern Rahmenbedingungen liefern, an denen sie sich orientieren können, fasste Kreissl-Dörfler zusammen. Für
Der Landtagsabgeordneter Dr. Paul Wengert aus Füssen stellte die hohe Fachkompetenz von Wolfgang Kreissl-Dörfler heraus. Als Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung kenne er die Anliegen der Region sehr gut. „Schade, dass die EU oft wegen viel Bürokratie und Gleichmacherei verteufelt werde.
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