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Samstag, den 22. August 2009 um 00:00 Uhr

MdL Dr. Wengert fordert: Ortsdurchfahrt Rieder soll in den Vordringlichen Bedarf

In Schreiben an Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann setzt sich Landtagsabgeordneter Dr. Paul Wengert (SPD) dafür ein, die Ortsdurchfahrt Rieder bei der Bundesverkehrswegeplanung in den sog. Vordringlichen Bedarf aufzunehmen. Derzeit ist nämlich die Überprüfung des Bedarfsplans, die alle fünf Jahre stattfindet, im Gang. Dabei wird festgestellt, inwieweit der Bedarfsplan bei den Bundesfernstraßen der Verkehrsentwicklung anzupassen ist.


„Aufgrund der allgemeinen Zunahme des Verkehrs auf der B 16, Ortsdurchfahrt Rieder/Stadt Marktoberdorf und insbesondere des LKW-Verkehrs bitte ich dringend darum, im Rahmen der derzeitigen Überprüfung des Bedarfsplans für Bundesfernstraßen und die anstehenden Verhandlungen zur Überarbeitung des geltenden Bundesverkehrswegeplans die Ortsumgehung Rieder vom „Weiteren Bedarf" in den „Vordringlichen Bedarf" aufzustufen", schreibt Dr. Wengert in seinem Brief an den Bundesverkehrsminister.


„Die Anwohner leiden zunehmend unter dem Verkehr auf dieser nahezu völlig gerade verlaufenden Ortsdurchfahrt. Fehlende Gehwege und Querungshilfen für Fußgänger und Radfahrer verschärfen die Situation zusätzlich. Abhilfe ist dringend geboten", führt der Abgeordnete weiter aus. Den Bayerischen Innenminister bat Dr. Wengert außerdem, den kurzfristigen Einbau von Querungshilfen zu prüfen.

Verbliebe es bei der bisherigen Einstufung der Ortsdurchfahrt im „Weiteren Bedarf" wäre in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht mit einer Verbesserung zu rechnen.