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Donnerstag, den 18. Juni 2009 um 00:00 Uhr

Ja zum Buchloer Gymnasium

Bayerische Landesregierung befürwortet Einrichtung

Die Entscheidung der Staatsregierung zugunsten der Errichtung eines neuen Gymnasiums in Buchloe ist absolut richtig und für das nördliche Ostallgäu und sein Umland wichtig.

Jede andere Entscheidung hätte mich überrascht und wäre sehr erklärungsbedürftig gewesen. Für unsere Kinder bedeutet diese Entscheidung ein Stück mehr Chancen-gerechtigkeit und sie wird die Übertrittsquote auf das Gymnasium erhöhen, die bisher leider deutlich unter dem bayerischen Durchschnitt liegt.

Die Befürworter haben mit Argumenten überzeugt und mit belastbarem Zahlen-material den Nachweis geführt, dass ein neues Gymnasium in Buchloe dauerhaft lebensfähig ist ohne die Existenz anderer Gymnasien nachhaltig zu gefährden. Im Gegenteil: die Errichtung des neuen Gymnasiums wird zu einer spürbaren Entlastung von Nachbargymnasien führen und endlich die von uns allen gewünschten kleineren Klassen ermöglichen. Aus Sonntagsreden kann nun Wirklichkeit werden. Da die Staatsregierung für die gesamte Schullandschaft im nördlichen und mittleren Allgäu Verbesserungsmaßnahmen anstrebt, profitieren auch die weiterführenden Schulen im Unterallgäu von diesem Ergebnis.

Einladung zum runden Tisch

Die zwischen dem Ost- und Unterallgäu leider entstandenen Gräben müssen schnellstmöglich wieder verfüllt sowie im Interesse der Schülerinnen und Schüler, ihrer Eltern und Lehrer Modelle für die künftige Zusammenarbeit entwickelt werden. Ich bin gerne bereit, als örtlicher Abgeordneter zu einem runden Tisch aller Beteiligter und Betroffener einzuladen.

Mein Dank gilt den unermüdlichen Befürwortern eines Gymnasiums für Buchloe, insbesondere dem Förderverein um Frau Ballon, Bürgermeister Schweinberger und seinen Amtskollegen der Verwaltungsgemeinschaft Buchloe, Herrn Landrat Fleschhut und dem Ostallgäuer Kreistag. Ich habe mich gerne für diese gute und richtige Sache stark gemacht.