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Bessere Zuganbindung für Oberstdorf Drucken
Mittwoch, den 24. Februar 2010 um 18:25 Uhr

Füssen, 22. Februar 2010                                                              Pressemitteilung 3/2010

SPD fordert bessere Zuganbindung für Oberstdorf

Dr. Wengert sieht klare Benachteiligung gegenüber anderen Ferienregionen
Oberstdorf und Umgebung sind wohl die bedeutendsten bayerischen Destinationen für Wintersport und Wandern. Jedoch haben Touristen tagsüber keine durchgehenden Zugverbindung von überregionalen Bahnhöfen. Dies ist eine eindeutige Benachteiligung, wie der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Paul Wengert, feststellt. Im Namen des Bundestagsabgeordneten Heinz Paula und der schwäbischen SPD-Landtagskollegen Dr. Simone Strohmayr, Dr. Linus Förster und Harald Güller fordert er eine umgehende Verbesserung des Fahrplans.

„Gegenüber Garmisch-Partenkirchen und dem Arbergebiet ist die Allgäuer Spitzenferienregion durch neu geschaffene Express-Züge in die Konkurrenzgebiete ins Hintertreffen geraten" bemängelt der Allgäuer Landtagsabgeordnete Dr. Wengert die Situation. Die Tourismuswirtschaft im südlichen Oberallgäu werde dadurch in ihrer Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt.

Die Forderung der BayernSPD an die Bayerische Eisenbahngesellschaft und die Deutsche Bahn lautet, das Zugangebot in zweierlei Hinsicht zu erweitern. Zum einen müssten Intercity-Verbindungen ab Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Berlin verbessert werden. Zum anderen müssten vor allem für Tagestouristen mehr Regionalverbindungen ab München, Augsburg, Nürnberg und Ulm geschaffen werden.