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Freitag, den 11. Juni 2010 um 00:00 Uhr

Füssen, 11. Juni 2010 Pressemitteilung 12/2010

Dr. Paul Wengert fordert mehr Aufmerksamkeit für den Mittelstand

„Junge, leistungsbereite Unternehmerinnen und Unternehmer mit innovativen Ideen sind Gold wert für unsere heimische Wirtschaft" so Dr. Paul Wengert beim Besuch des Biomarktes b.i.o. in Marktoberdorf, der kürzlich für sein hervorragendes Sortiment und freundliches Personal ausgezeichnet wurde. Bemerkenswert ist für den Wirtschaftspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag nicht nur, dass es das junge Unternehmen bereits nach zwei Jahren geschafft hat, unter 2.300 Bio-Fachgeschäften aus ganz Deutschland unter die 201 Besten zu kommen. Er gratulierte dem Jungunternehmer-Trio Edith Fendt, Evi Demmler und Daniel Oettermann vor allem zu seinem unternehmerischen Mut und Weitblick.
BIO_Besuch_100611 Die Basis für den Erfolg junger Unternehmen sieht Wengert in einer fundierten Ausbildung. Die drei Inhaber des Marktoberdorfer Biomarktes können damit aufwarten: Inhaberin Edith Fendt kann ihr Wissen als Handelsfachwirtin mit dem Knowhow des Agrarökonomen Daniel Oettermann und der Diplom-Sozialwirtin Evi Demmeler verknüpfen. Darüber hinaus bräuchten Existenzgründer aber auch Mut zum Risiko und den Blick für die Wachstumsmärkte der Zukunft, so Wengert weiter. Mit der Investition in einen Biomarkt sei auch dies gelungen. Aufgrund des demografischen Wandels verspreche die Vermarktung gesunder Lebensmittel und regionaler Produkte ein hohes Wachstumspotential: „Weil die Menschen immer älter werden und dabei gesund bleiben möchten, werden sie verstärkt auf gesunde Ernährung achten" prophezeit der Wirtschaftspolitiker. Aus diesem Grund schätzt er auch die Einrichtung eines Heimlieferservice als erfolgversprechende Dienstleistung ein.

Für Dr. Paul Wengert ist der Biomarkt in Marktoberdorf ein Paradebeispiel für mittelständische Unternehmen, die mit Fachkompetenz und gutem Service auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten neue Geschäftsfelder erschließen und die heimische Wirtschaft beleben können. Wir Politiker müssen uns um die Anliegen dieser Unternehmen kümmern. Es könne nicht immer nur um die großen Konzerne gehen, mahnt er mehr Aufmerksamkeit für den Mittelstand an.