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SPD-Sozialempfang in Markoberdorf Drucken
Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 11:36 Uhr

 

SPD-Sozialempfang ehrt Engagierte

Abgeordnete Christa Naaß und Dr. Paul Wengert äußern hohe Wertschätzung


Marktoberdorf. Ehrenamtliche aus Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und SelbsthilfegruppenSPD-Sozialempfang 2010 MOD(3) hatte Dr. Paul Wengert im Namen der Bayerischen SPD-Landtagsfraktion eingeladen. Beim Sozialempfang, der in der Theaterschule mobilé in Marktoberdorf stattfand, wurde die unermüdliche Leistung von Engagierten für die Nächsten gewürdigt. Rund 60 Gäste aus dem Ostallgäu und Kaufbeuren besuchten die Veranstaltung, die viel Raum für Networking sowie inhaltliche Anstöße bot.

Christa Naaß, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, war als Gast eingeladen. Auch das kulturelle Ambiente kam nicht zu kurz: Zwei Theaterszenen aus dem Eheleben boten reichlichen Anlass zum amüsierten Nachdenken über Rollenzuweisungen.

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Im Rahmen der Begrüßung von Dr. Wengert erhielten sieben Hauptschülerinnen und ihr Lehrer Christl Hartmut Aufmerksamkeit für ihren Dienst als Schülersanitäterinnen. Der Abgeordnete wies auch darauf hin, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufginge. Wer über die Verhältnisse gelebt habe, seien nicht die normalen Bürger, äußerte er deutliche Kritik an der Bundesregierung. Das Sparkpaket setze deswegen zum einen meistens an den falschen Stellen an und zum anderen seien Milliardenbeträge mit keinen vernünftigen Grundlagen unterlegt.


SPD-Sozialempfang mobile

Die Hauptrednerin Christa Naaß machte deutlich, dass ihre Fraktion für ein ausgewogenes Verhältnis von Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialpolitik stünde. Nicht nur die Politik und die Wirtschaft gestalten die Gesellschaft, ganz maßgeblich lebe der Sozialstaat vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Das kulturelle, soziale und sportliche Leben wäre deutlich ärmer ohne Ehrenamtliche, die jährlich den Staat um 35 Milliarden Euro – basierend auf einem angenommenen Stundenlohn von 7,50 Euro – entlasten. Das Ehrenamt dürfe aber keine billige Arbeit sein und feste Arbeitsplätze ersetzen. Ehrenamt leiste immer Zusätzliches und schaffe ein Mehr an Menschlichkeit.