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Schulsituation im Ostallgäu Drucken

Die bayerischen Schulen sind ins Gerede gekommen. Gemeinden beklagen von Friesenried bis Nesselwang den Verlust ihrer Schulen, anderen steht dies noch bevor. Unterrichtsausfälle bis zu 10 Prozent, übervolle Klassen, ein gewaltiger Lehrermangel, fehlende Schul­sozial­arbeiter und -psycho­logen, zu wenig Verwaltungskräfte und viel zu viel Bürokratie kennzeichnen den bayerischen Schulalltag. Dies und nicht die Propaganda der Staatsre­gierung in Großanzeigen und Hochglanz­broschüren ist die Wirklichkeit.


Wir brauchen endlich eine Bildungsreform, die diesen Namen auch verdient, und sich nicht wie die „Reformen“ der vergangen Jahre als reines Einspar­programm entlarvt.


Bayern, aber gerechter! Das gilt in besonderer Weise für die Bildungs­politik, wo der Geldbeutel nirgends so sehr über die Zukunft unserer Kinder entscheidet wie bei uns in Bayern.

 
Auch die neuen Besen kehren nicht viel besser Drucken

Wir brauchen endlich mehr Bildung und bessere Schulen


Zum Beginn des neuen Schuljahres wünsche ich den bayerischen Schülerinnen und Schülern einen guten Start und viel Erfolg. Vor allem wünsche ich ihnen, dass sich bald etwas an den eklatanten Missständen an Bayerns Schulen ändert. Nur dann werden sie die bestmöglichen Startchancen im Leben haben.

An unseren Schulen herrschen Stillstand, Reformstau und Unfähigkeit der Bürokratie. Die Probleme sind auch im neuen Schuljahr wieder die alten. Verbesserungen sind nicht zu erkennen. Auch im neuen Schuljahr haben wir viel zu große Klassen, in denen ein individueller Unterricht nicht möglich ist. Bayern hat nach wie vor zu wenig Lehrer, um einen vernünftigen Unterricht zu gewährleisten. Das, obwohl gleichzeitig fertige Lehrerinnen und Lehrer auch mit ausgezeichneten Noten auf der Straße stehen.

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